Alles schwingt – Klang und Wahrnehmung

Alles, was wir hören, beruht auf Schwin­gung. Klang ent­steht, wenn sich Bewe­gun­gen, Fre­quen­zen und Reso­nan­zen in der Luft, in Mate­ria­li­en und im Kör­per aus­brei­ten und wahr­nehm­bar wer­den. In Alles schwingt nähern wir uns die­sen Grund­la­gen des Hörens nicht nur theo­re­tisch, son­dern über kon­kre­te Expe­ri­men­te, anschau­li­che Model­le und eige­ne klang­li­che Versuche.

Im Zen­trum ste­hen Kon­zep­te, in denen phy­si­ka­li­sche Eigen­schaf­ten von Klang hör­bar, sicht­bar und greif­bar wer­den. Dabei kann erfahr­bar wer­den, wie sich aus ein­fa­chen Schwin­gungs­for­men kom­ple­xe Klän­ge zusam­men­set­zen las­sen und wie eng Hören, Bewe­gung und Mate­ria­li­tät mit­ein­an­der ver­bun­den sind.

Je nach Kon­text und For­mat kön­nen unter­schied­li­che Schwer­punk­te gesetzt wer­den — etwa auf Grund­la­gen addi­ti­ver Syn­the­se, auf Eigen­schaf­ten von Schwin­gung und Sinus­wel­le, auf das Bau­en ein­fa­cher vir­tu­el­ler Syn­the­si­zer, auf das Kom­bi­nie­ren von Fre­quen­zen, Laut­stär­ken und Pha­sen­la­gen, auf Schwe­bun­gen oder auf Expe­ri­men­te mit oto­akus­ti­schen Emissionen.