Klang- und Zeitmaschinen: eine Geschichte elektronischer Musikinstrumente

Elek­tro­ni­sche Musik­in­stru­men­te sind immer auch Zeit­ma­schi­nen: In ihnen ver­dich­ten sich tech­ni­sche Erfin­dung, ästhe­ti­sche Vor­stel­lung und die Fra­ge, wie Klang in einer bestimm­ten Epo­che gedacht, gebaut und gespielt wird. Von frü­hen elek­tro­me­cha­ni­schen Appa­ra­tu­ren bis zu digi­ta­len Instru­men­ten in Tele­fo­nen, Tablets und trag­ba­ren Inter­faces reicht eine Geschich­te, in der sich Musik, Tech­no­lo­gie und All­tag auf neue Wei­se mit­ein­an­der verbinden.

Im Zen­trum ste­hen Kon­zep­te, die his­to­ri­sche, ästhe­ti­sche und prak­ti­sche Zugän­ge zu elek­tro­ni­schen Instru­men­ten eröff­nen. Hören, eige­nes Aus­pro­bie­ren und das Nach­voll­zie­hen tech­ni­scher Ent­wick­lun­gen grei­fen dabei inein­an­der und machen erfahr­bar, wie Instru­men­te nicht nur Klän­ge her­vor­brin­gen, son­dern auch Spiel­wei­sen, Musik­for­men und kul­tu­rel­le Vor­stel­lun­gen verändern.

Je nach Kon­text und For­mat kön­nen unter­schied­li­che Schwer­punk­te gesetzt wer­den — etwa auf die Ent­wick­lung elek­tro­ni­scher Instru­men­te und ihrer Schlüs­sel­tech­no­lo­gien, auf Sound­par­cours mit alten und neu­en Klang­ma­schi­nen, auf ihre Wir­kung auf Musik­kul­tur und Musik­gen­res oder auf aktu­el­le und zukünf­ti­ge For­men elek­tro­ni­schen Musi­zie­rens. Auch Kon­zep­te für den Ein­satz elek­tro­ni­scher Instru­men­te im Musik­un­ter­richt kön­nen ein­be­zo­gen werden.