Move your Body – eine Geschichte von Techno und House

Mit Beginn der 1980er Jah­re ent­deck­ten Musik­pro­du­zen­ten in Second­hand­lä­den in den USA ver­schüt­te­te, selt­sam anmu­ten­de Musik­in­stru­men­te. Wie sich her­aus­stell­te, han­del­te es sich dabei um Drum­ma­chi­nes, wie die Roland TR-808 oder den Bass-Syn­the­si­zer TB-303. Im spie­le­ri­schen Umgang mit die­sen Instru­men­ten kre­ierten die Musik­pro­du­zen­ten voll­kom­men neue Klän­ge und Aus­drucks­mög­lich­kei­ten. Es dau­er­te nicht lan­ge bis Tech­no und House im Nacht­le­ben ange­kom­men waren. Die­se Musik war bald der neue Stan­dard in den ange­sag­ten Clubs. Dies war der Anfang einer neu­en Musik­kul­tur, die sich in den fol­gen­den Jahr­zehn­ten glo­bal aus­brei­te­te und das Musik­le­ben grund­sätz­lich ver­än­der­te. Die­se elek­tro­ni­sche Musik­kul­tur ist eng ver­knüpft mit den tech­no­lo­gi­schen Neue­run­gen ihrer Zeit, Tech­no ist gewis­ser­ma­ßen der Sound­track der Digitalisierung.

Heu­te ist EDM (Elek­tro­ni­sche Tanz­mu­sik) ein fes­ter Bestand­teil der Musik­kul­tur­land­schaft. DJs sind Head­liner auf gro­ßen Fes­ti­vals, kaum eine Ver­nis­sa­ge kommt ohne DJ aus. Tech­no und House sind mitt­ler­wei­le im Main­stream ange­kom­men. Trotz­dem bleibt die­se Musik in einem stän­di­gen Wan­del. Sie ist viel­sei­tig, leben­dig und aktuell.

Inter­view­er – „It’s the coo­lest thing, the gui­tar.“ Eric Clap­ton – „Used to be. It’s DJs now.“