Wait for the Drop – Elektronische Tanzmusik

Elek­tro­ni­sche Musik ist vie­len ein Begriff als EDM, elec­tro­nic dance music. Auch wenn die­se Spar­te nur einen Aus­schnitt der elek­tro­ni­schen Musik­kul­tur fasst, so ist die­ser bereits vol­ler Klang und Leben. Tech­no und House sind die gän­gigs­ten Sti­le elek­tro­ni­scher Tanz­mu­sik. Dazu kom­men Jung­le, Break­beat, Hard­core oder Tran­ce, Drum N Bass, Indus­tri­al, Glitch, Trap, Dub­step, Trip Hop, usw.. Doch elek­tro­ni­sche Musik hört nicht bei ihren eige­nen Gen­re­gren­zen auf. Sie wirkt auch stark auf ande­re Musik­sti­le. Kaum ein Schla­ger kommt noch ohne trei­ben­den House­beat aus und die mini­ma­lis­ti­sche Ästhe­tik gewis­ser Spiel­ar­ten des Tech­no fin­det sich plötz­lich in Folk- oder Klas­sik­stü­cken wie­der.

EDM-Kul­tur ist viel­sei­tig und äußerst leben­dig. Sie ist inhalt­lich enorm ergie­big, sei es kul­tur­ge­schicht­lich oder musi­ka­lisch. Vor allem aber macht es wahn­sin­nig Spaß, mit gegen­wär­ti­gen Instru­men­ten gegen­wär­ti­ge Musik zu gestal­ten.

 

Elektronische Tanzmusik ist verhältnismäßig jung und nach wie vor ständig im Wandel. Um diesen mit zu gestalten, soll es in diesem Konzept vor allem um die kreative Praxis gehen. Hintergründe werden knapp erläutert, damit dann im Praxisteil die Musik erlebt und entdeckt werden kann.
Dabei sind folgende Themen optionale Inhalte. Je nach Zeitrahmen und Zielsetzungen können sie frei kombiniert werden:

  • Sound- und Beatgestaltung in kreativer Praxis
  • Komposition und Umsetzung eigener Stücke
  • die Technik des Samplings / der elektronischen Klangerzeugung
  • Kulturgeschichte unterschiedlicher Stilistiken wie House und Techno
  • die Instrumente der EDM

Das Konzept basiert auf knappen Einführungen in die Inhalte und daran anknüpfendes, eigenständiges praktisches Arbeiten. So soll das Besprochene in der Anwendung verstanden werden. Im Idealfall wird ein längeres praktisches Projekt durchgeführt, um die Inhalte in ihrer Gesamtheit einzusetzen und ein abschließendes Produkt zu gestalten, zum Beispiel die Komposition und Aufführung eigener Stücke, alleine oder in Gruppen.

Das Ziel dieses Konzepts ist es, durch einen Einblick in die Welt der EDM vor allem praktische, gestalterische Kompetenzen zu vermitteln. Neben den ästhetischen Fragen werden dabei vor allem auch technische behandelt.
Generell soll musikalische Medienkompetenz gestärkt werden, indem ein Einblick in die Hintergründe der eigenen musikalischen Lebenswelt vermittelt wird. In der Erfahrung der eigenständigen Gestaltung liegt ein wichtiger Moment zum Verstehen der aktuellen Musikkultur.

In diesem Konzept können je nach inhaltlicher Ausgestaltung unterschiedliche Werkzeuge und Instrumente zum Einsatz kommen, so z.B. die levTools oder das loop-ensemble, die DAW Reaper, Audacity, Musikapps für das Smartphone, Hardwaresynthesizer, akustische Instrumente, etc..

Dieses Konzept eignet sich für Lernende ab dem 10. Lebensjahr, kann aber durch inhaltliche Änderungen wie Kürzungen und Einschränkungen auch mit jüngeren durchgeführt werden. Eine Altersgrenze nach oben ist nicht nötig.