Klangspeicher – Sampling, Loops und Artefakte

Klang kann auf­ge­nom­men, wie­der­holt, zer­legt und in neue For­men über­führt wer­den. In Kas­set­ten, Schall­plat­ten, Sam­plern, Tape-Loops und digi­ta­len Inter­faces erscheint er als Spur, als Frag­ment, als Mate­ri­al und als Aus­lö­ser neu­er musi­ka­li­scher Zusammenhänge.

Im Zen­trum ste­hen Kon­zep­te, in denen Sam­pling als künst­le­ri­sche Pra­xis erfahr­bar wird. Dabei geht es um die Geschich­te und Gegen­wart von Sam­pling-Instru­men­ten eben­so wie um die Eigen­lo­gik unter­schied­li­cher Spei­cher­me­di­en, um Loops, Arte­fak­te und um die Fra­ge, wie sich auf­ge­nom­me­nes Mate­ri­al ver­schie­ben, ver­for­men und neu zusam­men­set­zen lässt.

Je nach Kon­text und For­mat kön­nen unter­schied­li­che Schwer­punk­te gesetzt wer­den — von his­to­ri­schen Sam­pling-Tech­ni­ken und Sound­par­cours mit ana­lo­gen und digi­ta­len Instru­men­ten über Tape-Loops und mani­pu­lier­te Kas­set­ten­re­kor­der bis hin zur Arbeit mit Sam­pler-Apps, Lap­tops und ande­ren Werk­zeu­gen der klang­li­chen Transformation.